Porto Torres liegt in einem Kalkgebirge im Zentrum des Golfes von Asinara. Die Stadt wurde von den Karthagern gegründet und während der römischen Epoche war sie eine der wichtigsten Handelszentren des Mittelmeers: eine Wichtigkeit, die heute noch besteht mit dem erneuerten und erweiterten industriellen Hafen. Als Zeugnis der ruhmhaften Vergangenheit von Turris Libyssonis, so wurde die Stadt von den Römern genannt, bleiben die Reste des Palastes vom König Barbaro, die römische Brücke charakterisiert von sieben ungleichen Bögen, und vielen Thermen eine davon ist die von Diocleziano.

Alle Funde aus der römischen Epoche sind im Antiquarium Turritano aufbewahrt und ausgestellt, welches sich im archäologischen Bereich des Palastes von König Barbaro befindet.

Die Zeit der spanischen Herrschaft wird außerdem noch von dem wunderbaren Aragonischen Turm bezeugt.


Kuriosität: auf der Suche nach den verlorenen Heiligen

Der Tradition folgend wurden die drei heiligen Martyrer Gavino, Proto und Gianuario auf den Felsen der Balai, im Auftrag des Kaisers Diocleziano im 3. Jahrhundert, enthauptet. Die Leichen wurden durch eine große Ausgrabung, die vom Vizebischof von Sassari Gavino Manca de Cedrellesche beauftragt wurde, gefunden und dann in die drei Sarkophage in der Krypta von der Domkirche von San Gavino beigelegt.